Racheakt in China: Mann soll mutmaßlichen Mörder seines Hundes getötet haben

Wie chinesische Medien berichten, soll der Mann den Hund mit einem toxischen Dartpfeil vergiftet haben. Der Besitzer des Hundes, der zur Tatzeit im Haus war, habe die Schmerzenslaute des Tieres gehört, sei nach draußen gestürmt und habe den mutmaßlichen Hundemörder gesehen. Daraufhin soll der Hundebesitzer mit seinem Auto die Verfolgung aufgenommen haben. Auf Überwachungsbildern ist zu sehen, wie er den Peiniger des Hundes überfährt und gegen eine Backsteinwand drückt. Nach Angaben der Polizei in Yangzhou war der Mann an Ort und Stelle tot. Der Hundebesitzer wurde festgenommen und von der Polizei verhört. Allerdings leugnet der Mann, die Tat absichtlich begangen zu haben. Er habe "die Pedale verwechselt" und statt auf die Bremse aufs Gas getreten. Nun steht ihm ein Verfahren bevor, er wird wegen Totschlags angeklagt. Eine Verwandte des Mannes, der den Hund vergiftet haben soll, sagte laut "Metro" : "Selbst wenn er falsch gehandelt haben sollte, gibt das niemandem das Recht, Richter, Jury und Henker zu sein." Krimineller Hundefleischmarkt in China Wie der britische "Telegraph" berichtet, wurden im Dezember bereits acht Mitglieder einer kriminellen Gruppierung, die Hunde vergiftet haben soll, zu Gefängnisstrafen verurteilt. In China wird Hundefleisch oft an Restaurants verkauft – ein lukrativer Markt, der weitestgehend von Kriminellen beherrscht wird. Wendy Higgins von der internationalen Tierschutzorganisation "Humane Society International" sagte dem "Telegraph": "Der Hundefleischhandel in China wird im großen Stil von Verbrechern organisiert. Jedes Jahr werden 20 Millionen Hunde und vier Millionen Katzen getötet." Hundefleisch gilt dort als Delikatesse. Nach Angaben der Polizei kann das Fleisch von vergifteten Hunden aber auch für Menschen schädlich sein. Hunde vorm Baum_15.45
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